Abendkirche

Perlen des Barock – Bach, Telemann und Händel
Sebastian Schmidt (Blockflöte) und Roxana Neacşu [Cembalo) spielen ausgewählte Originalwerke sowie Bearbeitungen der deutschen Barockmusik des 18. Jahrhunderts.

Eintritt frei, Spende wird erbeten.

Das Programm ist eine Zusammenstellung einiger „Klassiker“ der barocken Flötenmusik des 18. Jahrhunderts in Deutschland.

Obwohl die meisten Stücke für die Querflöte geschrieben wurden, lassen sich viele dieser Werke auch sehr gut auf der Blockflöte spielen. So wird neben Originalwerken u.a. auch eine Bearbeitungen einer Querflötensonate von Bach erklingen.

Das Programm soll zeigen, wie vielseitig die deutsche Musik ist und was „typisch deutsch“ ist.

Dazu zählen z.B. Fugen, die Bach mit seinem Wohltemperierten Klavier als festen Bestandteil in der deutschen Musik etabliert hat, Tanzsätze, die aus Frankreich kommen, girlandenartige Verzierungen aus Italien sowie polnisch anmutende Sätze.

Besonders typisch für die deutsche Musik ist neben der Sonate für Oberstimme und Basso continuo die Sonate mit obligatem Cembalo, bei dem die rechte Hand des Cembalos eine eigene Stimme spielt.

Neben den Sonaten wird außerdem eine der 12 Fantasien Telemanns für Flöte Solo erklingen sowie ein weiteres Solo vom Cembalo.

Sebastian Schmidt studierte Blockflöte und Traversflöte an der Hochschule für Musik Freiburg sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Michael Schneider, Prof. Agnes Dorwarth und Prof. Karl Kaiser.

Wichtige musikalische Impulse erhielt er außerdem in diversen Meisterkursen und Einzelstunden bei unter anderem Dorothee Oberlinger, Maurice Steger, Erik Bosgraaf, Han Tol, Michael Form, Hille Perl, Jesper Christensen und Reinhard Goebel.
Bereits zum fünften Mal nahm er am Meisterkurs der Baroque Academy Gstaad (Schweiz) im Rahmen des Menuhin Festivals unter der Leitung von Prof. Maurice Steger teil.

Sebastian Schmidt erhielt mehrfach das Auslandsstipendium „PROMOS - Programm des DAAD […]“ sowie ein Stipendium der Stiftung Lyra und war 2016 Kursstipendiat des Liebenberger Meisterkurses bei Prof. Dorothee Oberlinger.
Er ist Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert und war 2018 sowie 2019 Finalist beim Vorspiel des GWK-Förderpreises Musik.

Sebastian Schmidt spielte im Rahmen mehrerer Festivals, darunter das Gstaad Menuhin Festival, das Festival junger Künstler Bayreuth sowie das Liebenberger Flötenfestival. 2018 wirkte er bei der Produktion von Monteverdis L'Orfeo im Staatstheater Darmstadt unter der Leitung von Joachim Enders mit. Darüber hinaus konzertiert er regelmäßig in verschiedenen Kammermusikformationen sowie solistisch.

Sebastian Schmidt hatte 2019 einen Lehrauftrag am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main.

Roxana Neacşu erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der „George Enescu“ Musikschule in Bukarest/Rumänien. Von 1998 bis 2003 studierte sie Klavier und Cembalo an der „Nationalen
Musikuniversität“ Bukarest/Rumänien und schloss mit dem Diplom ab. 2009 beendete sie im Fachbereich „Historische Interpretationspraxis“ ihr Cembalostudium an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bei Prof. Harald Hoeren. Meisterkurse besuchte sie unter anderem bei Menno van Delft und Jesper Christensen. Roxana Neacşu ist Ensemblemitglied im “Dorin Teodorescu“ Kammerorchester Bukarest, spielt in verschiedenen Ensembles wie z.B. “Pulcinella” und “La passione” und arbeitet in regelmäßigen Abständen mit den “Heidelberger Sinfonikern” zusammen. Sie wirkte bei CD-Einspielungen der „Heidelberger Sinfoniker“ und anderen Rundfunkproduktionen (u.a. Deutschlandradio Kultur-Hörprobe Deutschland) mit. Sie ist Dozentin an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

Datum/Uhrzeit: 
Freitag, 21. Juni 2019 - 20:00
Ort: 
Alte Nikolaikirche